Beckers Bestes BASIC 20 kg

25,90 

Durch die Anwendung von Algenkalk wird auch der Säuren- und Basenhaushalt reguliert, sowie der individuelle Calciumanteil gedeckt und ein eventueller Phosphorüberschuss ausgeglichen.

Kategorie:

Beschreibung

Produktinformationen “Beckers Bestes BASIC 20 kg”

Grünhafer wird zu dem Zeitpunkt geerntet, bevor sich die Stärke im Haferkorn einlagert, also direkt nach der Gräserblüte, damit zählt der Grünhafer auch zu den Gräsern und nicht zum Getreide. Die komplette Pflanze wird geerntet, getrocknet und geschnitten, wodurch ein Kraftfutter entsteht mit vielen Ballaststoffen und wenig Stärke.

 

Durch die Anwendung von Algenkalk wird auch der Säuren- und Basenhaushalt reguliert, sowie der individuelle Calciumanteil gedeckt und ein eventueller Phosphorüberschuss ausgeglichen.

Traubenkernmehl wird hergestellt aus teilentölten und gemahlenen Traubenkernen. Es enthält einen hohen Anteil an OPC (Procyanidin), einem natürlichen Antioxidanz, das um ein Vielfaches stärker wirksam ist als Vitamin E und Vitamin C. Es unterstützt damit natürlich das Immunsystem, die allgemeine Blutqualität und auch die Wundheilung. Darüber hinaus trägt es dazu bei freie Radikale, wie sie z. B. bei Stress vermehrt auftreten können, abzufangen. Aronia  enthält bioaktive Inhaltsstoffen, die antioxidativ und entzündungshemmend wirken sollen.

Sonnenblumenkerne undLeinsamen dienen als Quelle essentieller Fettsäuren.

 

Zusammensetzung: Hafer; Gerste, flockiert; Weizenkleie; Mais, flockiert; Wiesengrasgrünmehl; Grünhafer, geschnitten; Apfeltrester;
Zuckerrübenmelasseschnitzel; Weizen; Leinsamen, aufgeschlossen; Aroniatrester; Mariendistelrohöl; Calciumcarbonat;
Kohlensaurer Algenkalk (Lithothamnium calcareum); Sonnenblumenkerne; Natriumchlorid;  Maiskeimkuchen; Monocalciumphosphat; Magnesiumoxid; Schwarzkümmelkuchen;Traubenkerne; Traubenkernkuchen; Magnesiumoxid (aus mariner Herkunft); Maiskeimrohöl; Karottenpulver; Magnesiumphosphat

Vorteile

· Schmackhafter Gelbhafer übernimmt dank hochverdaulicher Stärke die Rolle als klassischer Energielieferant

· Sonnenblumenkerne und Leinsamen sorgen für ungesättigten Fettsäuren und damit für zusätzliche Energie und die positive Wirkung auf Hautgesundheit und Fellglanz

· Für Leistungsfähigkeit und schnelle Regeneration sorgen hohe Gaben an Vitamin E und Traubenkernextrakt

· Strukturierte Rohfaser durch Grünhafer statt Luzerne – für verbesserte Kautätigkeit und Einspeichelung des Futters

· Hohe Ausstattung an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen

· Hoher Biotingehalt —positive Wirkung auf die Hufgesundheit

· Verwendung von Rotalgen und extrudierten Leinsamen um den sensiblen Pferdemagen vor Überlastung und Magengeschwüre zu schützen.

Anwendung

Als Ergänzungsfütterung zur üblichen Grundfutterversorgung mit Raufutter (Heu und Stroh) und/oder Weidegras empfehlen wir rund 300-350g Beckers Bestes BASIC je 100 kg Körpergewicht und Tag. Diese Gesamtmenge sollte auf mehrere Rationen verteilt, angeboten werden.

 

Für eine individuelle Rationsberechnung, wenden sie sich am besten direkt an Solan, wir beraten sie gerne.

Getreideaufschluss

Rohes Getreide – aufgepasst!
Der kampf ums günstige Pferdefutter!

 

Das Pferd ist als Steppentier in seiner Verdauung auf den zeitraubenden Verzehr von Gräsern und Kräutern ausgelegt. Seit das Pferd dem Menschen als Transport- und Arbeitstier dient, musste eine neue Ernährungsform gefunden werden, die dem Pferd Energie liefert. Die Antwort fand sich im Getreide. Zum Klassiker in der Getreidefütterung avancierte der Hafer, der aufgrund seiner Stärkestruktur für das Pferd noch am leichtesten verdaulich ist. Gerade in den letzten Jahren haben sich jedoch vermehrt weitere Getreidesorten wie Gerste, Mais, oder Weizen in der Pferdefütterung durchgesetzt, die aufgrund ihrer Stärkeform nicht roh an das Pferd verfüttert werden sollten.

Werden diese Getreidesorten unaufgeschlossen an das Pferd verfüttert, kommt es aufgrund der schlechten Verdaulichkeit dieser, zu einem Übertritt der Stärke vom Dünndarm in den Dickdarm, wo es durch bakterielle Aktivität zur Entstehung von Gasen und dadurch bedingt zu schmerzhaften Blähungen kommt. Auch Toxine können durch diese mikrobiellen Vorgänge gebildet werden, die die Entstehung von Hufrehe begünstigen können. In jedem Fall jedoch kommt es zu Übersäuerungen des Dickdarms, die langfristig die Gesundheit des Pferdes beeinträchtigen.
 

Was aber heißt nun aufgeschlossen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Stärke im Getreidekorn aufzuschließen und dadurch für das Pferd verfügbar zu machen.

Das Getreide wird entweder mit oder ohne Wasserdampf erhitzt (Dämpfen, Puffen), bzw. in Flocken gewalzt (Dampfflockung), in manchen Fällen auch mikronisiert (Schlagartige Erhitzung im Infrarotofen), oder einfach pelletiert (Konditionieren durch Wasserdampfzugabe). Die Sorgfalt beim Getreideaufschluss entscheidet dabei über die Verdaulichkeit des Futters.
 

Wie wird es gemacht?

Das Getreide wird zuerst sorgfältig vorgereinigt, um es von Besatz und Verunreinigungen zu befreien. Anschließend wird das Getreide dampfflockiert, ein Prozess der aus der Lebensmittelindustrie stammt und dort bei der Herstellung von Müslis Verwendung findet.
Das Wesentliche an der Flockieranlage ist der „hydrothermische“ Aufschluss der Getreidekörner. Dabei wird das Getreide zuerst in einem Durchlaufmischer mit Dampf versetzt und im Anschluss in einem „Konditionierer“ eine halbe Stunde auf ca. 100° erhitzt.

 

Dieses Verfahren hat folgende Effekte:

• Die im Getreidekorn enthaltene Stärke wird „aufgeschlossen“. D.h. die Dünndarmverdaulichkeit der Stärke wird teilweise auf über 90% erhöht. Dadurch gelangt weniger unverdaute Stärke in den Dickdarm wo sie zu Verdauungsproblemen und Koliken führen kann.
• Durch die höhere Verdaulichkeit steigt die Nährstoffdichte – die Futterverwertung wird verbessert.
• Durch die hohen Temperaturen werden Keime und Pilze im Getreide abgetötet.
• Die Getreidekörner werden weich und lassen sich im Anschluss zu Flocken quetschen ohne zu zerfallen.
• Die körnige Struktur des Getreides bleibt erhalten – die Tiere müssen daher das Futter beim Fressen besser Kauen und auch besser einspeicheln.
• Die Schmackhaftigkeit des Futters steigt, da durch den Stärkeaufschluss Zuckermoleküle frei werden.
• Durch die thermische Behandlung werden auch Bitterstoffe und Hemmstoffe abgebaut (z.B. bei der Erbse)

 

Nachdem das Getreide im Walzenstuhl zu Flocken gequetscht wurde, muss es wieder getrocknet und abgekühlt werden. Dies wird über einen Durchlauf Trockner und Kühler bewerkstelligt.
Das hydrothermische Flockierverfahren ist natürlich äußerst aufwendig. Vor allem die Energiekosten für die Dampferzeugung und die anschließende Trocknung der Flocken sind hoch. Darum wird sich ein Müsli mit hydrothermisch aufgeschlossenen Flocken preislich immer von „herkömmlichen“ Mischungen aus gequetschtem Getreide unterscheiden. Da die Vorteile mit Sicherheit überwiegen, sollte man auf jeden Fall abklären, nach welchem Verfahren ein Flockenfutter erzeugt worden ist. Nicht alles was sich „Müsli“ nennt besteht aus hydrothermisch aufgeschlossenen Flocken.

  • Was sagt mir die Futtermittel-Deklaration?

     

     

    Futtermitteldeklaration auf Futtersäcken oder Zusatzfutterdosen – erst einmal verwirrend – aber dann eigentlich ganz schlüssig…

     

    Es gar nicht so schwer, diese Deklarationen zu lesen! Zugegebenermaßen ist die korrekte, vorschriftsmäßige und futtermittelrechtlich konforme Deklaration von Futtermitteln ein umfangreiches und leider etwas trockenes Thema, aber zur Beurteilung eines Futters sind die Deklarationen um vieles interessanter und aufschlussreicher als die Werbeslogans auf der Verpackung.

    Denn hier finden wir die Angaben, die wirklich wichtig sind und die uns helfen, die Futtermittel besser einschätzen zu können.

     

    Das ist zunächst einmal die

     

    • Zusammensetzung:

    Die Zusammensetzung zeigt, aus welchen Einzelfuttermitteln das vorliegende Futter gemischt ist. Die Zusammensetzung anzuschauen ist besonders wichtig bei allen Futtermitteln, die in etwas höherer Dosierung gegeben werden (also z.B. Müslis).

     

    Bei Futtermitteln, von denen man nur sehr geringe Mengen gibt, relativiert sich dagegen manches: Wenn wir z.B. von einem Mineralfutter 50 g pro Tag geben und in diesem Mineralfutter sind beispielsweise 5 % Melasse enthalten, dann geben wir dem Pferd damit gerade einmal 2,5 g Melasse am Tag. Eine eher zu vernachlässigende Menge…

    So muss man beim Lesen der Zusammensetzung also immer auch im Kopf haben: “Wieviel gebe ich dem Pferd pro Tag davon und wie stark fallen die einzelnen Bestandteile dadurch tatsächlich in der Gesamtration ins Gewicht?”

     

    • Analytischen Bestandteile:

    Die Deklaration der analytischen Bestandteile ist für alle Mischfuttermittel und auch für Einzelfuttermittel vorgeschrieben. Diese Analysenwerte werden in Prozenten aufgeführt. Auch für Kräutermischungen zur Fütterung sind solche Angaben vorgeschrieben. Diese Werte beziehen sich auf den Gesamtgehalt im Futtermittel.

     

    Je nach Futtermittelart sind unterschiedlich umfangreiche Analysen vorgeschrieben. Angegeben werden vor allem die Gehalte an Rohprotein, Rohfaser, Rohfett, Rohasche und teilweise Calcium, Magnesium, Phosphor, Natrium, Kalium. Auch hier muss man wieder bedenken, in welcher Menge das Futter gegeben wird und wie stark diese Gehalte dann in der Gesamtration ins Gewicht fallen. Je höher die Futtermenge, umso stärker sind diese Werte also zu beachten.

     

    • Zusatzstoffe je kg:

    Hier wird es in jedem Fall interessant! Denn hier sind die Dinge aufgeführt, die den unter “Zusammensetzung” aufgeführten Stoffen noch hinzugefügt wurden.

    Zusatzstoffe sind solche Stoffe, die lt. Futtermittelrecht über gewisse “funktionelle Wirkungen” verfügen.

    Nun könnte man sich fragen: Warum listen die Hersteller diese Dinge nicht bei der Zusammensetzung mit auf? Denn diese Dinge sind doch auch Bestandteile der Mischung! Jedoch sind bei der Verwendung von Zusatzstoffen oft besondere Richtlinien bei der Herstellung zu beachten.

    Die Zusatzstoffe werden lt. Futtermittelverordnung jeweils unterschiedlichen Rubriken zugeordnet, die es bei der Deklaration zu beachten gilt.

    Auf Verpackungen von Pferdefutter findet man vor allem diese Rubriken:

     

    1. Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe:

    Laut Futtermittelverordnung dienen diese Stoffe dazu, den Ernährungsbedarf der Tiere zu decken. Hier werden die zugesetzten Vitamine, Spurenelemente usw. aufgeführt. Bei den Futtermitteln, die als “natürliche Futterzusätze” bezeichnet werden, fehlt diese Rubrik entsprechend.

     

    Immer dann, wenn unter “Zusatzstoffe” Vitamine und Spurenelemente aufgelistet sind, sind sie also (wie der Name sagt) zugesetzt und nicht natürlich enthalten. Verlasst euch darum nicht auf ein “Natur” im Namen des Produktes oder auf Werbeaussagen wie “natürliches Kräuter-Mineralfutter” o.ä. – schaut selber nach, ob es in der Deklaration eine Liste von Zusatzstoffen gibt.

     

    Bei dieser Rubrik handelt es sich also nicht um die Gesamtgehalte der Vitamine und Spurenelemente im Futter, denn die natürlichen Gehalte in den anderen Zutaten werden hierbei nicht berücksichtigt und DÜRFEN hier auch NICHT angegeben werden.

     

    Bei Mineralfutter sollte der erste Blick immer den ernährungsphysiologischen Zusatzstoffen gelten. Diese Rubrik entscheidet ganz maßgeblich, ob dieses Futter das gerade passende für dieses Pferd sein könnte. Passen die Werte zur jeweiligen Situation und zur jeweiligen Grundfütterung?

     

    Wenn man unterschiedliche Futtermittel zugibt, ist es unumgänglich, wirklich genau auf die Zusatzstoffe zu schauen. Am Beispiel Selen kann man besonders gut sehen, warum es wichtig ist, bei jedem Futter auf die ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe zu schauen: Bekommt das Pferd zum Beispiel ein Müsli, dazu noch ein Mineralfutter und vielleicht noch ein spezielles Produkt zum Muskelaufbau, so kann es leicht passieren, dass man 3 Produkte füttert, denen jeweils Selen zugesetzt ist und Selen dadurch dann in der Gesamtration kräftig überdosiert wird. Alle Futtermittel, die solche Zusatzstoffe enthalten, müssen darum sorgsam aufeinander abgestimmt werden.

     

    2. Technologische Zusatzstoffe:

    Eine Zulassung als “technologische Zusatzstoffe” haben solche Stoffe, die für eine besser Beschaffenheit des Futters sorgen sollen, also zum Beispiel für eine bessere Rieselfähigkeit. Oft werden hier aber auch Stoffe eingesetzt, die durchaus in der Fütterung einen positiven Effekt haben wie zum Beispiel Lecithin, Kieselgur oder Bentonit. Aber futtermittelrechtlich gelten diese Stoffe eben als “technologische Zusatzstoffe”.

     

    3.Verdaulichkeitsförderer oder auch Darmflorastabilisatoren o.ä.:

    Hier werden Lebendhefen oder andere Mikroorganismen oder Enzyme aufgeführt, die sich positiv auf die Darmflora und / oder die Verdaulichkeit der Futtermittel auswirken können.

     

    4. Sensorische Zusatzstoffe (z.B. Aromastoffe)

    Diese Rubrik klingt zunächst einmal so sehr negativ. Denn niemand möchte Aromastoffe im Futter haben. Aber auch hier sollte man erst einmal genau schauen, WAS denn da als Aromastoff gelistet ist! Denn wie oben schon erwähnt, ist es rechtlich vorgeschrieben, WO ein Stoff in der Deklaration aufgeführt werden muss. Und einige der als Aromastoffe gelisteten Bestandteile haben durchaus noch eine andere Funktion im Futtermittel. So findet man zum Beispiel in einigen Futtermittel unter der Rubrik “Aromastoffe” auch Mariendistel- und / oder Artischockenextrakt. Hier könnte man sich wieder fragen: Warum macht man das so? Auch dies hat wieder rechtliche Gründe: Man darf einem Futtermittel keine Heilwirkung zusprechen. Folglich haben rein rechtlich natürlich auch die Zusatzstoffe keine solche Wirkung…

     

    Aufbau und Funktion des Muskels

    Die Muskulatur des Pferdes

    Die Skelettmuskulatur stellten den aktiven Teil des Bewegungsapparates dar und ist bei dem bewegungsintensiven Pferd besonders umfangreich ausgebildet. Das Pferd muss sowohl kurzzeitige Höchstleistungen als auch enorme Dauerleistungen erbringen. Dabei laufen umfangreiche Stoffwechselprozesse ab, bei denen die Energie chemischer Verbindungen in Bewegungsenergie umgewandelt wird. Das Blut muss bei An- und Abtransport der Stoffwechselprodukte und auch der frei werdenden Wärme Erhebliches leisten. Deshalb ist Muskelgewebe auch sehr gut durchblutet.

    Dazu ein kleines Beispiel:

    In 50kg Muskulatur verzweigen sich die Blutgefäße zu einem Kapillarnetz, dessen Gesamtlänge rund 100.000km entspricht, immerhin 2,5mal der Erdumfang. Hätten Sie das gewusst?

     

    Nach ihrer Leistungsfähigkeit unterscheidet man:

     

    • weiße Muskelfasern: die weißen Muskelfasern kontrahieren schnell, entwickeln höchste Kraft, ermüden aber sehr schnell
    • rote Muskelfasern: die roten Muskelfasern kontrahieren langsamer, sind aber wesentlich ausdauernder
    • dazwischen steht der intermediäre Typ

    Rennpferde und Springpferde verfügen bei richtigem Training über mehr weiße Muskelfasern, während Pferde von denen vorwiegend Ausdauerleistung gefordert wird (Vielseitigkeit,..) mehr rote Muskelfasern haben.

     

    Muskelarbeit

    Der Muskel setzt sich aus zahlreichen Muskelfasern zusammen, die wiederum aus Myofibrillen bestehen. Die Myofibrillen enthalten kontraktionsfähige Proteinfäden und weisen dunkle und helle Querstreifungen mit Aktin und Myosinfilamenten auf.

    Nach einem Nervenimpuls kontrahiert der Muskel. Dabei gleiten Aktinfilamente in die Myosinfilamente. Für diesen Vorgang wird Energie benötigt, welche über das ATP zur Verfügung gestellt wird. (ATP Adenosintriphosphat wird unter frei werden von Energie in Adenosindiphosphat umgewandelt) Die Energiereserven an ATP im Muskel reichen aber nur für ca. 10-20 Kontraktionen. Anschließend wird über Kreatinphosphat (KP) ADP wieder in ATP regeneriert, aber auch diese Energiequelle reicht nur für rund 100Kontraktionen aus. Anschließend liefert Glukose die Energie für die ATP und KP Synthese. Die Glukose wird dabei über den Abbau von Glykogen, welches im Muskel gespeichert ist, bereit gestellt. Im weiteren Verlauf der Bewegung werden dann Fettsäuren als Energiequelle genutzt.

     

    Beim aeroben (mit Sauerstoff) Muskelstoffwechsel werden beim Abbau von 1Mol Glukose 38Mol ATP gebildet, während beim anaeroben (ohne Sauerstoff) Muskelstoffwechsel aus 1Mol Glukose nur 2Mol ATP gebildet werden, da hier die Glukose nur bis zur Milchsäure abgebaut wird. Beim anaeroben Muskelstoffwechsel ist daher die Energieausnutzung weit geringer, außerdem wird Milchsäure gebildet, Ermüdungserscheinung sind die Folge.

     

    Dieser kleine Exkurs in die Biochemie soll zeigen, wie komplex die Wirkmechanismen beim Muskelstoffwechsel ineinander greifen.

     

    Damit ein Pferd langfristig und vor allem gesund, gute Leistungen erbringen kann ist es wichtig, die Zusammenhänge der Körperfunktionen zu kennen, und dem Körper all jene Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, welche für ein funktionierendes System notwendig sind.

    Magengeschwüre beim Pferd – ein oft verkanntes Problem!

    Magengeschwüre beim Pferd sind viel häufiger als man denkt, die Diagnose dieser, ist aber aufgrund der sehr unspezifischen Symptome äußerst schwierig. Untersuchungen aus dem Ausland zeigen, dass bis zu 60% der Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitspferde unter Magengeschwüren bzw. dem Equine Gastric Ulcer Syndrome (EGUS), wie der Symptomenkomplex auch genannt wird, leiden. Bei den Trabern sind es 60-80% und bei den Vollblütern sogar bis zu 90% der sich im Training befindenden Pferde. Aber selbst bei Freizeitpferden in leichter Arbeit wurden in bis zu 30% der Fälle Magengeschwüre gefunden. Ähnlich waren die Verhältnisse bei spontan untersuchten jungen Fohlen. Nur bei ausschließlich auf der Weide gehaltenen Pferden lag die Rate bei unter 10%.

     

    Aber warum erkranken so viele Pferde an Magengeschwüren?

    Als Hauptursachen gelten:

     

    1.Fütterung:

    Die Fütterung spielt bei der Entstehung von Magengeschwüren eine große Rolle. Anders als beim Menschen der Magensäure nur während dem Essen produziert, produziert das Pferd kontinuierlich Magensäure, unabhängig vom Stimulus der Futteraufnahme. Erklärt wird dieser Umstand dadurch, dass das Pferd als Steppentier in seiner natürlichen Umgebung bis zu 16 Stunden täglich, kleinere, vorwiegend rohfaserreiche Futtermengen aufnimmt. Das langsamere Fressen von Raufutter führt zu intensiveren Einspeicheln des Futters und so zur Abpufferung der permanent gebildeten Magensäure durch im Speichel enthaltenes Bikarbonat.

    Die heutigen Haltungsbedingungen der Pferde werden dieser physiologischen Anforderung des Pferdes nur zum Teil gerecht, eine zweimalige Fütterung ist eher die Norm als die Ausnahme, dazwischen liegen einige Stunden des Fastens. Die Magensäureproduktion läuft in dieser Zeit aber kontinuierlich weiter. Übertrifft diese Magensäureproduktion die körpereigenen Schutzmechanismen kommt es zu einer Zerstörung der schützenden Schleimschicht und zu einer Schädigung der Magenwand. Auch Fütterungsfehler, wie beispielsweise die Gabe großer Kraftfuttermengen (größer 0,5kg pro 100kg Körpergewicht und Mahlzeit) können durch die schnelle Füllung des Magens und die schlechtere Einspeichelung des Futters die Entstehung von Magengeschwüren begünstigen.

    Helicobacter pylori, ein Bakterium, das meist bei der Entstehung der Magengeschwüre des Menschen beteiligt ist, kommt beim Pferd nach jetzigem Kenntnisstand nicht in Betracht.

     

    2.Training und Wettkampf:

    Pferde, die in intensivem Training stehen, gelten als gefährdeter an Magengeschwüren zu erkranken als Pferde die vorwiegend im Freizeitbereich eingesetzt werden. Es wird vermutet, dass sich der Magen bei der Arbeit durch einen erhöhten intraabdominalen Druck verkleinert und dabei die Magensäure in den säureempfindlicheren Bereich der kutanen Schleimhaut hochgedrückt wird, was dort die Entstehung von Magengeschwüren begünstigt. Ein weiterer Faktor ist, dass durch häufigen Transport, Stallwechsel, Wettkampfeinsatz und dadurch bedingt teilweise unregelmäßigere Fütterungszeiten Sportpferde einem höherem Stresspegel ausgesetzt sind, was sich wiederum negativ aus das sensible Verdauungssystem des Pferdes auswirkt.

     

    3.Haltung:

    Es muss das Bestreben sein, Pferde möglichst artgerecht zu halten, wobei vor allem auf eine ausreichende Bewegung und Weidegang zu achten ist, da auch die reine Stallhaltung das Auftreten von Magengeschwüre begünstigen kann.

     

    4.Krankheiten:

    Bei kranken Pferden sind Magengeschwüre häufig zu finden. So zeigen z.B. etwa 80% der in Kliniken vorgestellten Koliker Magengeschwüre. Die Ursache ist in der Regel eine schlechtere Durchblutung des Magens, entweder durch die Krankheit selbst oder aber durch zur Therapie eingesetzte Medikamente. Ein weitere Faktor kann auch der oftmals notwendige Futterentzug oder die Futterumstellung darstellen. Gegenüber Entzündungshemmern weisen insbesondere Fohlen eine hohe Empfindlichkeit auf, weshalb Intensivpatienten häufig auch gleich prophylaktisch gegen die Bildung von Magengeschwüren behandelt werden.

     

    Wie erkennt man, wenn Pferde an Magengeschwüren leiden?

    Eine exakte Diagnose, ob ein Pferd an Magengeschwüren erkrankt ist, kann nur durch den Tierarzt gestellt werden, indem eine Magenspiegelung durchgeführt wird. Häufig werden aber bei Pferden, die unter Magengeschwüren leiden folgende Symptome festegestellt:

    • Wiederkehrende leichte Koliken
    • Leichte Koliksymptome nach der Futteraufnahme
    • Schlechtes oder sehr selektives Fressen
    • schlechter Allgemeinzustand
    • Durchfallneigung
    • struppiges Haarkleid
    • Hochgezogener Bauch
    • mangelnde Leistungsbereitschaft
    • Druckempfindlichkeit bei der Gurtlage und zwischen den Vorderbeinen
    • zögerliches Abwärtsgehen
    • Zähneknirschen
    • häufiges Gähnen

     

    Welche Behandlungsmethoden bieten sich für Magengeschwüre an?

    Aktuell gibt es einen Hype in Bezug auf Protonenpumpenhemmer, respektive Omeprazol. Da es das einzige Arzneimittel ist, dass derzeit für Pferde zugelassen ist und dessen Wirksamkeit und Sicherheit für den Einsatz beim Pferd nachgewiesen ist. Omeprazol reduziert die Ausschüttung der Magensäure in den Magen. So wird die Ursache selbst abgestellt und eine Heilung kann besser Fuß fassen. Dies ist im akuten Fall mit Sicherheit ein Segen für das Pferd, da die Abheilung der Geschwüre dadurch beschleunigt wird. Für den Dauereinsatz sind diese Arzneimittel aber nicht gedacht, da Magensäure natürlich für die Verdauungsvorgänge notwendig und unerlässlich ist. Daher ist es wichtig sich Gedanken zu machen, wie man der Entstehung von Magengeschwüren entgegen wirken kann.

     

    In erster Linie ist es wichtig, der Natur des Pferdes, dem Dauerfressen, so gut wie möglich Tribut zu zollen. Hierfür ist die Gabe ausreichend großer Raufuttermengen (1,5-2kg Heu/ 100kg Körpergewicht und Tag) unerlässlich. So kann sich das Pferd über Stunden kauend beschäftigen und der Magen wird nicht belastet. Nach Möglichkeit sollte das Raufutter vor dem Kraftfutter gefüttert werden, so kommt es einerseits zu einer langsamen Füllung des Magens mit guter Durchmischung des Speisebreis mit Magensäure andererseits fressen Pferde dann das Kraftfutter ebenfalls langsamer und die Einspeichelung ist besser. Pferden die auf Späne aufgestallt sind, kann man zusätzlich Futterstroh anbieten, um ein kontinuierliches Fressen zu ermöglichen. Die Kraftfuttermenge sollte pro Mahlzeit auf 0,3kg/ 100kg Körpergewicht beschränkt werden, wichtig ist hier vor allem auf hochwertiges Futter welches thermisch aufgeschlossen wurde, zurückzugreifen. Da durch den thermischen Aufschluss das Futter für das Pferd leichter verdaulich ist und daher generell geringere Mengen zur Bedarfsdeckung gefüttert werden müssen. Regelmäßiger Koppelgang mit Zugang zu Gras oder Heu wirkt sich ebenfalls sehr positiv auf die Gesundheit des Verdauungstraktes aus. Steht ihr Pferd im Sport so ist es zusätzlich wichtig, den sensiblen Verdauungstrakt des Pferdes zu entlasten. Eine gute Möglichkeit ist hier die Fütterung von Leinsamen, welcher eine schützende Schleimschicht über die Schleimhäute des Magens legt.

    Wichtig ist auf jeden Fall, die Fütterung des eigenen Pferdes kritisch zu betrachten und sich bei Unsicherheit beraten zulassen, der Gesundheit des Pferdes Willen, denn das ist man seinem Partner schuldig!

     

    PSSM – ein betroffenes Pferd kann bei optimaler Haltung und Fütterung trotzdem ein langes, beinahe normales Leben führen!!

     

    PSSM gehört  zu den häufigsten Muskelerkrankungen bei Pferden. Die Abkürzung PSSM steht für “Polysaccharid Speicher Myopathie“. PSSM wurde zunächst für ein rassespezifisches Problem von Quarter Horses gehalten, doch auch andere stark bemuskelte Rassen wie Appaloosas, Paints, Kaltblüter, Haflinger und schwere Warmblüter sind von PSSM betroffen. Diese Pferde erkranken hauptsächlich an der genetischen Variante (PSSM1), die auf eine Genmutation zurückzuführen ist. Die zweite Variante (PSSM2), deren Ursachen noch nicht vollständig geklärt sind, kann jedes Pferd treffen, vom Araber bis zum Noriker. Die Erkrankung ist erblich bedingt und nicht heilbar. Eine angepasste Haltung und Fütterung können jedoch dazu beitragen, PSSM Symptome erheblich zu lindern.

     

    PSSM wird in PSSM Typ 1 und PSSM Typ 2 unterschieden:

     

    PSSM Typ 1 wird auch als die genetische Variante von PSSM bezeichnet. In diesem Fall wird der verantwortliche Gendefekt von Vater, Mutter oder gleich beiden Elternteilen vererbt. Tragen beide Eltern deines Pferdes den Gendefekt in sich, ist dein Pferd ein sogenannter „Doppelträger“. Die Chance an PSSM zu erkranken ist in diesem Fall sehr hoch. Zudem wird der Gendefekt von Doppelträgern mit sehr großer Wahrscheinlichkeit an ihre Nachfolger weitergeben. Verfügt lediglich ein Elternteil deines Pferdes über den Gendefekt, ist dein Pferd ein „Einzelträger“. Die Chance an PSSM zu erkranken ist in diesem Fall erhöht, jedoch nicht garantiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass Einzelträger den Gendefekt an ihre Nachkommen weitergeben liegt bei ca. 50%.

     

    Die Ursache von PSSM Typ 2 ist noch nicht vollständig erklärt. Ähnlich wie bei PSSM Typ 1 wird ein Gendefekt vermutet, bestätigt ist diese Ursache jedoch noch nicht. In der Vergangenheit ging man bei PSSM Typ 2 davon aus, dass aneinandergereihte Zuckermoleküle die Ursache dafür sind. Hierdurch können bestimmte Muskelzellen nicht mehr als Energielieferant genutzt werden. Heute nehmen viele Forscher jedoch an, dass eine negative Stickstoffbilanz, ausgelöst durch einen zu hohen Eiweißverbrauch und geringer Eiweißaufnahme, zum Muskelschwund führt. Die Muskelzelle erhält dann besonders in intensiven Arbeitsphasen keinen Brennstoff und wird zerstört. Dabei entsteht ein „Gift“, welches über die Nieren ausgeschieden werden muss und diese langfristig belastet.

     

    Oft führen große Mengen an leicht verdaulichen Kohlenhydraten zum Ausbruch der Krankheit. Dies lässt sich wie folgt erklären: Nimmt ein Pferd Futter auf, steigt sein Blutzuckerspiegel an. Die Bauchspeicheldrüse reagiert darauf mit einer Ausschüttung von Insulin. Die Muskelzellen von PSSM Pferden reagieren jedoch stärker auf das körpereigene Hormon Insulin, als es bei gesunden Pferden der Fall ist. Langkettige Zuckermoleküle (Polysaccharide) werden in großen Mengen aus dem Blut gefiltert und in der Muskulatur gelagert. Im Normalfall bilden sich diese als Speicher, um die Pferdemuskulatur bei Anstrengung mit Energie zu versorgen. Bei Pferden mit PSSM wird jedoch eine deutlich größere Menge Polysaccharide in den Muskelzellen eingelagert. Dies stört dann die Erregungsweiterleitung der Muskeln, was im schlimmsten Fall zum Absterben der Muskelzellen führt. Für das Pferd entsteht dabei ein unangenehmer Muskelschmerz und der Muskelfarbstoff Myoglobin wird freigesetzt. Durch eine Zu- oder Fehlfütterung an ungeeigneten Futtermitteln wird ständig neuer Zucker nachgeliefert, welcher als Stärke in den Muskelzellen eingelagert wird und die PSSM Symptome deutlich verstärkt.

     

     

    Welche Symptome zeigen Pferde mit PSSM?

    Aufgrund der absterbenden Muskelzellen verlieren PSSM Pferde häufig an Muskulatur. Außerdem gehen sie oft lahm, erscheinen sehr müde und zeigen sich besonders schwerfällig beim Rückwärtsrichten. Bei akutem PSSM spricht man außerdem häufig von „Anfällen“ oder „Schüben“. Je nach aktuellem Krankheitsstand können diese unterschiedlich stark ausfallen:

     

    ·         Leichte Schübe treten meist nach arbeitsintensiven Phasen auf. Das Pferd krümmt den Rücken, zeigt große Bewegungsunlust und versteift die Hinterhand. Auch leichte Koliksymptome sind möglich.

     

    ·         Mittelschwere Schübe treten oft bereits schon während der Arbeit auf. Das Pferd wirkt steif, bleibt stehen und beginnt stark zu schwitzen. Zudem verhärten sich Hinterhand und Kruppe spürbar.

     

    ·         Schwere PSSM Schübe treten ebenfalls während der Arbeit auf. Die Symptome sind ähnlich wie bei einem Kreuzverschlag. Das Pferd zeigt deutliche Anzeichen einer Kolik und beginnt sehr stark zu schwitzen. Es hat extreme Muskelschmerzen, welche es ihm fast nicht mehr ermöglichen, sich fortzubewegen. Die Hinterhand ist kraftlos, das Pferd zittert stark und die Muskulatur verhärtet sich. Außerdem wird dunkelroter bis kaffeebrauner Urin ausgeschieden, welcher auf die Freisetzung des Muskelfarbstoffs Myoglobin beim Absterben der Muskelzellen zurückzuführen ist.

     

    Was ist bei der Fütterung von PSSM-Pferden zu beachten?

    Da PSSM Pferde vermehrt langkettige Zuckermoleküle einspeichern, ist es grundsätzlich empfehlenswert, auf eine zucker- und stärkearme Fütterung zu setzen.

     

    Die Basis einer gesunden Pferdefütterung ist Raufutter. Jedoch enthält nicht jedes Raufutter dieselben Nährwerte. Besonders der Zuckergehalt von Raufutter kann stark variieren: Mit einem Zuckergehalt von 15 bis 20% liegen einige Raufuttersorten sogar weit über vielen Sorten Kraftfutter. Um also eine zucker- und stärkearme Fütterung gewährleisten zu können, ist es wichtig, nicht nur die Nährwerte des Kraftfutters zu kennen, sondern auch das Raufutter einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Heu für dein PSSM Pferd soll einen maximalen Zuckergehalt von 10% nicht überschreitet.

     

    Für dein Freizeitpferd genügt häufig bereits eine Fütterung mit ausreichend hochwertigem Raufutter in Kombination mit einem Mineralfutter, um es optimal mit allen Nährstoffen zu versorgen und seinen Erhaltungsbedarf zu decken.

    Hat dein Pferd einen leicht erhöhten Energiebedarf, ist eine Zufütterung von einem getreide- und melassereduzierten Kraftfutter sehr gut geeignet.

    Bei moderatem bis stark erhöhtem Energiebedarf sollte anstelle von Stärke eher auf Fett als Energieträger gesetzt werden.

    Eine optimale Versorgung an Vitaminen und Mineralstoffen ist entscheidend. Besonders der vollständige Bedarf an Selen sollte bei deinem PSSM Pferd gedeckt sein.

    Auch eine ausreichende Versorgung an Vitamin E ist wichtig, um die Muskulatur deines Pferdes optimal zu unterstützen.

     

    Koliken

    Koliken zählen zu den häufigsten Störungen des Verdauungskanals. Die Bezeichnung Kolik ist ein Sammelbegriff für verschiedene Schmerzen im Bauchraum und beschreibt ein Symptom nicht die Krankheit selbst. Jährlich erkranken 10 von 100 Pferden an einer Form der Kolik, ein häufiges Problem wie die Statistik sehr deutlich beweist.

    Aber was kann man als Pferdehalter/ Pferdebesitzer tun, um das Risiko für Koliken im Stall zu verringern. Wichtig ist es auf jeden Fall, die Fütterungs- und Haltungsbedingungen kritisch zu betrachten:

     

    Fehler in der Futtermittelauswahl oder der Rationszusammensetzung die das Auftreten von Koliken begünstigen können

    • nicht angemessen aufbereitetes Getreide
    • zu rohfaserarme, stärkereiche Futtermittel in zu hoher Dosierung (über 20% Weizen oder Roggen in der Fütterung)
    • zu große Strohmengen können zu Verstopfungskoliken führen
    • blähendes Futter (junges Grünfutter, Leguminosen, Klee, Äpfel, Brot)
    • zu große Kraftfuttermengen pro Mahlzeit (mehr als 0,5kg Kraftfutter/100kg Körpergewicht und Mahlzeit) –> Magenüberladung
    • zu wenig Grundfutter
    • rasche Futterwechsel
    • zu kurz geschnittene Futtermittel (kurz gehäckseltes Stroh (unter 3cm), Grasschnitt)
    • schlecht eingeweichte Trockenschnitte
    • Wassermangel, kontrollieren sie täglich die Funktionstüchtikgeit des Tränkers

     

    Ungenügende Futterqualität

    • verschimmeltes Futter
    • ungenügend abgelagertes Grundfutter (nach der Heuernte sollte das frische Heu mindestens 6-8Wochen abgelagert werden)
    • Grünfutter das in Haufen gelegen ist und sich erwärmt hat
    • angefaulte oder gefrorene Futtermittel (Karotten, Äpfel, Silagen)
    • schlechte Wasserqualität
    • stark verschmutzte Futtermittel

     

    Fehler in der Haltung

    • unregelmäßige Futterzeiten
    • unkontrollierter Zugang zu Kraftfutter
    • zu wenige Mahlzeiten, zu hohe Futtermengen
    • Plötzlicher Futterwechsel
    • zu starke köperliche Belastung unmittelbar nach der Fütterung
    • Stress
    • Zahnschäden
    • unregelmäßige, wenig Bewegung
    • Erschöpfung des Pferdes
    • Parasitenbefall
    • Medikamente
Gefällt dir? Dann teile doch meinen Beitrag 🙂
Share on facebook
Facebook
Share on whatsapp
Whatsapp
Share on twitter
Twitter
Share on xing
Xing
Share on tumblr
Tumblr
Share on pinterest
Pinterest
Share on linkedin
Linkedin

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Beckers Bestes BASIC 20 kg“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert